Album: VorstellungsKraft (2008)

 

Titel

I hate myself
Brainwashing
Numbing pain
Vorstellungskraft
Burial gown
Vote
Eisbär
Favorite toy
Virtual leader
Modern man
Wait for you

Chartplatzierung: Platz 2

German Electronic Web Charts (GEWC) KW41/2017

 

Single "Follow me"

Amazon "Aufsteiger des Tages": Platz 5 am 1.8.2017

 

Single "Follow me"

Amazon "Meistverkaufte Rock-Downloads": Platz 28 am 1.8.2017

 

Album "Walk my way"
Amazon Bestseller-Rang: Platz 24

"Alternative & Indie"

 

Album "Walk my way"

Amazon Bestseller-Rang: Platz 215 in "Alben"

 

Album: Walk my way (2017)

 

Titel

Stay on target
Come to the other side
Follow me
Straßen
Drugs are my master
Urteil
Missverständnis
Komm in mein Versteck
Arschlicht
Zum Leben erwacht
Follow me (Akustic Version)

Review von Dark Exit Webzine, 29. August 2017. Autorin: Blackrose

 

Neues Album von ROOT4 : "Walk My Way"

Außergewöhnlicher Electro-Sound – Dasbeschreibt die Band ROOT4 wohl am Besten. Anders kann ich es einfach nicht  bezeichnen. Das  wird dann noch mit Gitarren, Schlagzeug und einer einzigartigen Stimme von Bandgründer, Sänger und Songwriter Hauke verfeinert. Ihre unvergesslichen Bühnenauftritte mit Live-Instrumenten machen diese Band zudem unverwechselbar, was in diesem Genre kaum einer Band gelingt. Deshalb und dazu noch mit neuer  Besetzung (seit 2016 für Musik und Produktion: Chris Bernhardt) veröffentlichen sie am 01.09.2017 ihr neuestes Werk „Walk  My  Way“ u. a. bei Amazon. Wieder besticht es durch unterschiedliche Sprachen(Deutsch und Englisch) und verbindet sozialkritische Lyrics mitauthentischer Musik. Beim Intro „Stay on target“ bekommt der geneigte Zuhörer bereits  einen Eindruck, welche Band die kommenden ca. 36 Min. ihr Bestes gibt.

Als nächstes  erwartet ihn „Come to the other Side“, welchesmit den Verlockungen der anderen Seite prahlt. „Follow  me“ stellt  den selbsternannten Führer in Frage, der ohne Erklärungen verlangt, ihm bedingungslos zu folgen. Aber washaben wir davon? Die Melodie könnte Verheißungen versprechen und geht fast als Ballade durch. Wobei auch die ein oder andere E-Gitarre zu hören ist. In „Strassen“  wird textlich wieder der Kleidungsstil  unserer Szene thematisiert. Ich finde es wirklich bemerkenswert, dass Szenebands sich diesem Thema annehmen, was Stinos doch so von uns halten. Es kommt aber mit sehr wenig Text aus, um sich Gehör zu verschaffen. Gleiches gilt für den Track „Urteil“. Es folgt „Drugs are my Master“, welches die angeblichen  Vorzüge von Drogen beschreibt. Es ist für mich überaus tanzbar und eines meiner Highlights. FuturePop vom Feinsten!

„Missverständnis“ kommen nun leichte SynthPop-Elementeins Spiel und es stehen Veränderungen ins Haus. Härtere EBM-Elemente stehen mit „Komm in mein Versteck“ an, welches Sicherheit verheißt. Da der Song doch recht düstere Elemente besitzt, weiß ich nicht so recht, ob ich dem auch vertrauen kann. Oder was meint Ihr? Es zählt jedoch auch zu meinen Highlights. „Arschlicht“ hingegen wartet mit anfänglichen Klavierklängen auf. Es ist jedoch ein richtiger Partysong, der die Frage stellt, was es kostet, sich ein Licht im Allerwertesten zu installieren? Das vorletzte Lied „Zum Leben erwacht“ beschreibt den Ausbruch aus dem inneren Grab. Oder doch nur aus einem Traum? Als letztes folgt dann noch die Akustikversion von „Follow me“.
Alles in allem muss ich sagen, dass dieses Album für mich mit Höhen gesegnet ist, aber auch einige Tiefen mit sich bringt: z.B. die Saxophon-Elemente in „Come to the other Side“. Das passt für mich leider nicht so ganz.  Oder „Follow  me“ kann mich leider auch nicht überzeugen. Schade finde ich auch, dass das Intro leider nur ein Intro ist. Dieses hätte ich mir als reguläres Lied gewünscht. Meine Höhen liegen definitiv in den Tracks „Strassen“, „Drugs are  my  Master“ und  „Komm in mein Versteck“. Sie sind hart, tanzbar und düster; genauso wie ich mir FuturePop und EBM vorstelle. Ich freue mich schon sehr, die Band wieder live zu erleben und das kann ich auf der nächsten ETT 2017.


Auf bald
Eure BlackRose

Review von RSD-Radio, 20. Juli 2017. Autor: Dirk

Neues Album nach Besetzungswechsel – ROOT4 kündigt Album WALK MY WAY an


Die Band
Seit 2014 machen ROOT4 im gerne verschmelzenden Bereich EBM und Dark-Electro auf sich aufmerksam. Anfänglich stand Mastermind Hauke mit Keyboarderin und Drummer auf der Bühne. Letztere sind mittlerweile aus der Band ausgeschieden, was ROOT4 aber tatsächlich gut bekommen ist. Zumindest beweist dies das neue Album WALK MY WAY


Das Album
Da hat sich aber einiges im Hause ROOT4 getan. Nach dem Ausscheiden von Keyboaderin und Drummer und (wahrem) Zugewinn von Keyboarder Chris präsentieren die Electroclasher aus Rheinland-Pfalz ein neues Album. Es wird WALK MY WAY heißen und erscheint am 01. September 2017. Wiedereinmal ist es das Facettenreichtum, dass mich an der Musik von Hauke und Chris fasziniert. Zum einen sind da recht poppige Songs wie FOLLOW ME oder auch DRUGS ARE MY MASTER dabei, stehen dann aber im Kontrast zum bewährten EBM-angelehnten ROOT4-Klang wie STRASSEN, der schon auf der letzten Tour gespielt wurde, URTEIL und z.B. MISSVERSTÄNDNIS. Erstaunlich aber gelungen, ziehen alle Songs gut mit und haben diesen Sing-Along-Faktor, was bei deutschen und englischen Texten zudem nicht schwer fällt. Thematisch verpassen ROOT4 uns wieder einen Rundumschlag aus Sozial- und Gesellschaftskritik, aber auch den Abgründen des Lebens. Denn auch KOMM IN MEIN VERSTECK ist (wieder) mit auf dem Album, allerdings in einem aktuellen, frischeren Gewand. Den Song gab es nämlich  schon auf dem vorigen Album Vorstellungskraft und ist ein Muss bei den Live-Auftritten.
Mein absoluter Favorit ist ARSCHLICHT. Von der Aufmachung her könnte es eine Parodie sein, denn der Songbeginnt mit einem kurzen Piano-Intro, wird dann gewohnt „ROOT4“ und provoziert mit einem echt „interessanten“ Text. Selten hat mir ein rezensierter Song ein dermaßen breites Grinsen in mein Gesicht gezimmert. Am klanglich recht aufwändig erscheinenden Arrangement gibt es genau so wenig zu mosern, wie der Qualität im Ganzen.
WALK MY WAY ist ein bemerkenswertes Lebenszeichen der Band und zeigt eine klare Weiterentwicklung durch Zugewinn des Musikproduzenten und Keyboarder Chris.

Review von Dark Music World, 10. August 2017. Autor: Riccardo Oldenburg

ROOT4 – Walk My Way (CD-Review)

 

Einzigartiger Electro-Sound, gewürzt mit Gitarre und EBM-Anteilen verbindet die außergewöhnliche Band ROOT4 und unterlegt ihre unvergesslichen Bühnenauftritte mit Live-Instrumenten. Die Band hebt sich bei den Live-Acts klar von den Studioaufnahmen ab, was in diesem Genrekaum einer Band gelingt. In derElektropopszene   ebenso zuhause wie in der Dark Elektroszene, ist Bandgründer, Sänger und Songwriter Hauke, mit der Band seit 2014 aktiv in der Szene unterwegs. Unaufhörlich hat Hauke experimentiert und getextet, um den Grundstein für ROOT4 zu legen. Nach diversen Rohkonstruktionen von Songs der letzten Jahre begaben sich Hauke und Musikproduzent Chris, der letztes Jahr zur Band stiess, Ende 2016 ins Tonstudio. Sozialkritisch, authentisch und mysteriös verbindet Hauke Musik und Lyrics in einem außergewöhnlichen Sound. In seinen Texten verarbeitet Sänger Hauke aktuelle Themen. Mit dem Song «Follow  me» stellt Hauke die selbsternannten Führer und Gurus in  Frage, die nicht zuletzt dank der Social Medias ungefiltert Follower produzieren, ohne deren Botschaften an die Welt in Frage zu stellen. Das Album „Walk my way“ wurde teilweise auch mit Live-Lines eingespielt, um  die Authentizität der Band und deren Lyrics einmal mehr zu unterstreichen.
Nach drei Touren in Europa, auf denen ROOT4 mit Bands wie «Stoneman», «Combichrist», «De/Vision» und «Ost+Front» als Support unterwegs war, lässt das neue Album keine Wünscheoffen. Denn die bisherigen Auftritte haben gezeigt, dass der Applaus ebenso laut war, wie bei den Hauptacts. Mit Special Effects haben sich ROOT4 in die Herzen und Ohren der Zuschauer gespielt. Und damit gehen ROOT4 bereits im Herbst als Co-Headliner mit der kanadischen Band «Decoded Feedback» auf die Bühne, um Headliner-Luft zu schnuppern. (Pressetext)


Am 01.09.2017 wird „Walk my Way“ mit 11 brandneuen Songs das Dunkellicht derWelt erblicken. Wie die klingen, erfahrt Ihr jetzt. „Stay on target“ eröffnet das ganze Spektakel. Wundervolle Elektroik trifft auf verzerrte Samples, ein klasse Beat brennt sich sofort ein, der Rhythmus reißt sofort mit. Alles in allem ein guter, überzeugender Opener in Form eines feinen Instrumentals! „Come to the other Side“ ist da schon ein anderes Kaliber. Aufgepeppter Retro-Elektro, guter Gesang, allerfeinste Elektronik, gute Lyrik. Durchaus überzeugend! Mit „Follow me“ wird es sanft und melodiös. Man spürt aber durchaus, dass es eine bittere Note hat (wie oben ja schon beschrieben). Die Masse wird durch feinste Gitarrenklänge, Retro-Electro und allerfeinste Lyrik bestochen und betört. Thematik prima umgesetzt, Message kommt an, dieses bitter-melodiöse kommt sehr gut an. Top! Die Melodie vom Opener kehrt zurück, es wird extrem retro und betörend. Wir hören eine Cover-Version von einem DER Szene-Gassenhauer der letzten Jahre: „Straßen“ von Ascii.Disko! Aufgepeppt, modernisiert, verdunkelt, eingängiger, nachdenklicher, aktueller denn je. Gut gecovert muss ich sagen. Lässt sich hören! „Drugs are my Master“ spricht eindeutig für sich. Zwar sind es noch dieselben Stoffe, die die Menschen bis heute verführen. Doch hütet Euch vor Neuzeit-Drogen. Games, Serien. Das ist der Stoff, der heute auf dem Thron sitzt. Denkt maldrüber nach und erfreut Euch währenddessen an diesem feinen Track. Danach erwartet Euch das „Urteil“. Hier gehen Hauke und Chris nehmen Euch hier hart ins Gericht und werfen eine Bombe auf die Tanzflächen. Das könnte ein Dauerbrenner in den Playlists der DJs schwarzer Tanztempel werden. Das Lied hat hohen Suchtfaktor! Welch passender Übergang zur Thematik vorher. Bisheriger Oberfavorit, eindeutig! Es wird wiederruhiger, eingängiger, fast schongefühlvoller. Bald schon melancholisch. Der Refrain klingt etwas merkwürdig, fast schon nach Schlager-Goth :O Ansonsten ist „Missverständnis“ annehmbar. Aber dieser Refrain. Schade, wäre wahrlich nicht nötig gewesen. Das gibt im Gesamtergebnis ein dickes Minus. Odin sei Dank retten sich Hauke und Chris mit „Komm in mein Versteck“ wieder und machen ihren Fehler wieder gut. Allerdings fehlt mir im Refrainein wenig Kreativität, im Vergleich mit dem restlichen Text wirkt er doch sehr blass. Schade. Ansonsten ein klasse Lied. Mitreißend, EBM mit fetter Gitarre, höchstaktuelle Thematik. „Arschlicht“. Ernsthaft?! Das muss einfach nicht sein. Es ist ja stellenweise wirklich witzig, aber wirklich - was soll das. Es ist irgendwie peinlich, wenn Erwachsene solche Texte schreiben. Der Gedanke ist ja nett, aber es kommt einfach überhaupt nicht gut an. Aber gut, jetzt ist das Lied da. Schnell wieder vergessen und bitte nicht wiederholen. Mit „Zum  Leben erwacht“ retten sich die Beiden wieder. Macht doch mehr davon! Ich  bitte euch inständigst darum! Text passt, Elektronik gefällt, es ist düster und trifft sein Ziel. Mehr DAVON bitte! Ein tatsächlich richtig feines Endstück halten die Beiden noch bereit. „Follow  me“ in der Akustik-Version. Ganz hervorragend gesungen, eingängig, gefühlvoll, mitreißend. Wirklich prima gemacht.
Fazit:

Ich weiß noch nicht so ganz, was ich von all dem halten soll. Bis auf 2 1/2 Tracks sind immerhin 9 1/2 richtig gute Sachen dabei. Da wäre wirklich mehr drin gewesen. Dafür punktet das Cover wirklich gut.